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Geburtsanzeige / Namensgebung

Die Geburt Ihres Kindes muss innerhalb einer Woche beim Standesamt, in dessen Bezirk das Kind geboren wurde, angezeigt werden.
Ein Informationsblatt erhalten Sie nach der Geburt auf der Entbindungsstation.

Bei Hausgeburten stellt der Arzt oder die Hebamme eine entsprechende Bescheinigung aus.

Um die Geburt zu beurkunden sind beim Standesamt neben der Geburtsanzeige und Personalausweis oder Reisepass der Mutter / Eltern noch weitere Unterlagen erforderlich.

Benötigte Unterlagen:
bei verheirateten Eltern:
  • Familienstammbuch oder beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister
  • bei Heirat im Ausland: Original der Heiratsurkunde mit deutscher Übersetzung durch einen öffentlich beeidigten Übersetzer
  • ggfs. Bescheinigung über Wirksamkeit einer Namenserklärung
  • falls nur eine Eheurkunde vorgelegt wird, werden auch noch die Geburtsurkunden der verheirateten Eltern benötigt
bei nicht verheirateten Eltern
  • Geburtsurkunde der Mutter
  • bei Geburt der Mutter im Ausland: Original der Geburtsurkunde mit deutscher Übersetzung durch einen öffentlich beeidigten Übersetzer
  • Sind Sie als Eltern nicht miteinander verheiratet, besteht die Möglichkeit, den Vater direkt mit in die Geburtsurkunde aufzunehmen. Ebenso ist es möglich, dass das Kind den Familiennamen des Vaters führen kann. In diesen Fällen bitten wir Sie, sich vorab telefonisch mit dem Standesamt in Verbindung zu setzen.
bei ledigen Müttern:
  • Geburtsurkunde der Mutter
  • bei Geburt der Mutter im Ausland: Original der Geburtsurkunde mit deutscher Übersetzung durch einen öffentlich beeidigten Übersetzer
bei geschiedenen Müttern:
  • beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch mit Scheidungsvermerk
  • bei Heirat im Ausland: Original der Heiratsurkunde und Scheidungsurteil mit deutscher Übersetzung durch einen beeidigten Übersetzer
  • ggfs. Anerkennung der ausländischen Entscheidung für den deutschen Rechtsbereich und Bescheinigung über Wirksamkeit einer Namenserklärung
bei verwitweten Müttern:
  • beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch mit Vermerk über den Tod des Ehemannes
  • bei Heirat bzw. Tod im Ausland: Original der Heirats- bzw. Sterbeurkunde mit deutscher Übersetzung durch einen beeidigten Übersetzer
bei Aussiedlern zusätzlich:
  • Vertriebenenausweis / Registrierschein
  • Namensänderungsbescheinigungen

Namensgebung

Vornamen des Kindes

Das Recht zur Vornamensgebung ergibt sich aus der Personensorge, d.h. wem das Sorgerecht zusteht, der gibt dem Kind auch den Vornamen.
Die beim Standesamt vorgenommene Vornamensgebung ist bindend! Sie kann nur noch im aufwändigen und teuren Verfahren der behördlichen Namensänderung geändert werden.

Familiennamen des Kindes

Führen die Eltern nach deutschem Recht einen gemeinsamen Ehenamen, so erhält das Kind automatisch diesen Ehenamen.

Bei getrennter Namensführung der Eltern oder bei ausländischer Staatsangehörigkeit eines oder beider Elternteile sind ggfs. weitere Erklärungen notwendig. Setzen Sie sich daher bitte vorab telefonisch oder persönlich mit uns in Verbindung.

Spätere Namensänderungen können aufwändig und teuer sein, weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten zur Namensänderung.

Ihre Ansprechpartner: