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Klimaschutz-Teilkonzept „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“

Die Stadt Kempen hat ein Klimaschutz-Teilkonzept für die eigenen Liegenschaften erstellen lassen. In diesem Rahmen wurden 34 kommunale Gebäude von dem Ingenieurbüro ‚Adapton Energiesystem‘ aus Aachen untersucht, insbesondere Schulen und Verwaltungsgebäude. Ziel ist es, die Verbesserung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude zu verbessern und die Potentiale zur Verminderung von CO2-Emissionen zu nutzen. Der Rat der Stadt Kempen hat in seiner Sitzung am 29. September 2015 die Umsetzung des Klimaschutz-Teilkonzeptes „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“ für die Stadt Kempen beschlossen. Mithilfe eines Klimaschutzmanagers soll ein Klimaschutzmanagement für kommunale Liegenschaften aufgebaut und Maßnahmen zur CO2–Effizienz durchgeführt werden.

Bei den Tätigkeiten der Stadtverwaltung ist die Bewirtschaftung der Gebäude für die meisten Treibhausgase verantwortlich. Der Strom- und Heizwärmeverbrauch der 34 untersuchten Gebäude verursacht einen CO2-Ausstoß von 1370 t CO2 jährlich. Mit den im Konzept dargestellten Maßnahmen können langfristig ca. 450 t CO2 eingespart werden. Die nachhaltige Senkung des Energieverbrauchs und damit der CO2- Emissionenin den kommunalen Liegenschaften ist ein wichtiges Ziel der Klimaschutzaktivitäten der Stadt Kempen.

Diese Aktivitäten sollen auch als Vorbild und Impulsgeber für private Gebäudeeigentümer in der Stadt wirken, damit auch diese ihre Gebäude verstärkt sanieren, die Sanierungsquote der Bestandsgebäude steigt und der gebäudespezifische Energieverbrauch in ganz Kempen abnimmt. Die energetische Sanierung des Gebäudebestandes ist ein wichtiger Eckpunkt für die erfolgreiche Umsetzung der nationalen Klimaschutzziele.

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit wurden Fördermittel für die Erstellung des Klimaschutz-Teilkonzeptes “Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“ in Kempen bereitgestellt. Das Projekt wird unter dem Förderkennzeichen 03KS5950 beim Projektträger Jülich beim Forschungszentrum Jülich geführt. Für die Untersuchung von städtischen Gebäuden hat die Stadt Kempen einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Für den Klimaschutzmanager sollen beim Projektträger Fördermittel beantragt werden.

Weitere Informationen

Bausteine für ein Klimaschutz-Teilkonzept Liegenschaften in Kempen

Ziele der nationalen Klimaschutzinitiative

Deutscher Städte- und Gemeindebund: Energiewende und kommunaler Klimaschutz

„Klimaschutz made in NRW“

 

Fördermittelgeber:

Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

 

 

Logo Nationale Klimaschutzinitiative

www.klimaschutz.de

 

 

 

 

Logo Projektträger Jülich

Projektträger: Projektträger Jülich
www.ptj.de/Klimaschutzinitiative-kommunen

 

 

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Ihre Ansprechpartner:

Heinz Puster
Telefon: 0 21 52 / 917-316

Anschrift

Rathaus
Buttermarkt 1
47906 Kempen

Erreichbarkeit

Montag bis Freitag
8 bis 12.30 Uhr
Montag bis Donnerstag
14.30 bis 16 Uhr
und nach Vereinbarung