Inhalt:

Schulklassen

Das Städtische Kramer-Museum bietet spannende und interessante Unterrichtseinheiten für verschiedene Altersklassen an. So wird Geschichte lebendig und nachvollziehbar!
Die Unterrichtseinheiten können nach Absprache an die Bedürfnisse der Schulklasse angepasst werden.

Stadt und Festung Kempen

Für den Sachkunde- und Geschichtsunterricht ab Klasse 3

Stadtmauer mit Schießscharten

Wie wurden im Mittelalter die Bewohner in Kempen vor Eindringlingen geschützt? Wer verrichtete auf der Stadtmauer seinen Dienst und mit welchen Waffen wurde gekämpft?
Die Kinder dürfen noch viele andere Fragen stellen und auf interessante Antworten gespannt sein. Sie können selbst erleben, wie sich ein Ritterhelm auf dem Kopf anfühlt und wie schwer Kanonenkugeln sind.

 

Von Feuerholz, Mörsern und Kochtöpfen

Für den Sachkundeunterricht ab Klasse 4

Klosterküche Kramer-Museum

Was aßen die Menschen, als es noch keine Pizza und Döner gab, wie bereiteten sie ihr Essen zu ohne Mikrowelle und Elektroherd und wie wurden Nahrungsmittel konserviert ohne Kühl- und Gefrierschrank? In der historischen Küche des Museums erkunden die Kinder das antike Inventar. Sie werden feststellen, dass Köche damals kein Fitness-Studio brauchten, denn die tägliche Arbeit, die uns heute leicht von der Hand geht, war damals ein echter Kraftakt. Im Kreativraum werden alte Gerichte nachgekocht und verzehrt. Dabei werden heute fast vergessene Kräuter verwendet und Gewürze im Mörser zerstoßen.

 

Der Rokoko-Koffer

Rokokozimmer, Kramer-Museum


Für den Geschichts- und Kunstunterricht ab
Klasse 7

Zur Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts
Eine Dame und ein Herr des Adels packen ihren Reisekoffer und begeben sich auf eine Reise.
Was sie unterwegs alles so brauchen und wen sie besuchen wollen, erfahren die Schüler, wenn sie selbst in die Rolle der Reisenden schlüpfen.

 

Blumenstilleben

Blumenstilleben im Kramer-Museum  - Maler: Bosschaert, Fotograf unbekannt, Stadt Kempen

Für den Kunstunterricht ab Klasse 8
Die Bildgattung des Stillebens entstand in Europa erst im 16. Jahrhundert, ab dem 17. Jahrhundert kam sie allgemein in Mode. Heute bewundern wir im allgemeinen nur die ästhetische Zusammenstellung und die naturalistische Art der Wiedergabe. Zur Zeit ihrer Entstehung waren solche Bilder aber häufig Träger verschlüsselter Botschaften.
Das Städtische Kramer-Museum besitzt einige schöne Blumenstilleben, dasjenige von Ambrosius Bosschaert gehört zu den wertvollsten Objekten der Museumssammlung überhaupt.
Nach der Bildbetrachtung sollen die Schülerinnen und Schüler sich selbst als Maler eines Blumenstillebens versuchen. Dazu steht der Kreativraum des Kulturforums zur Verfügung.

 

Short Messages auf Münzen

Für den Geschichts- und Lateinunterricht ab Klasse 9

Münze aus dem Bestand des Städtischen Kramer-Museums, © Heinz Wilhelm Wolters, Kempen

Münzen zu verstehen und sie in einen größeren historischen Zusammenhang einzuordnen, ist eine mühsame Wissenschaft, der sich nur Wenige annehmen. Das ist sehr schade, denn die kleinen -in der Regel- runden Metalle erzählen die tollsten Geschichten und machen unsere Vergangenheit anschaulich. Viele Sprichwörter, die wir heute noch wie selbstverständlich benutzen, gehen auf Münzen zurück.
Ein Teil der umfangreichen Münzsammlung ist im Städtischen Kramer-Museum seit einigen Jahren sehr anschaulich präsentiert. Schrifttafeln geben allgemeine Auskünfte, z.B. über die Vielfalt der Münzen, ihren Wert, wer sie wo prägen durfte oder wie der Geschmack der Zeit die Gestaltung beeinflusst hat. Einige Vitrinen sind speziell den Herrscherporträts auf Münzen gewidmet.

Vitrinen mit Münzsammlung

Folgende Einzelthemen können angeboten werden:

  • Aus der Geschichte des Münzenwesens
  • Münzen in Stadt und Land Kempen
  • Das mittelalterliche Münzwesen
  • Wirtschaft und Münzgeld in Mittelalter und Neuzeit
  • Die künstlerische Gestaltung des Münzbildes
  • Lateinische Inschriften auf Münzen
  • Die Münze in unserer Sprache
  • Die politische Botschaft der Münzen

 

Die Orgel - das größte Musikinstrument

Für den Musikunterricht von Klasse 1 bis 12

Große Pfeiffenorgel

Grundschülern werden Funktionsweise und Klang einer Orgel, dem größten aller Musikinstrumente, veranschaulicht. Dabei vermittelt die Organistin der Paterskirche, Ute Gremmel-Geuchen, mit der Handpuppe „Franziskus", einem kleinen Mönch, spielerisch die Bedeutung von Balganlage, Registern, Pfeifen, Klaviaturen etc. Unter Anleitung darf die barocke Orgel der Paterskirche von den Kindern eigenhändig ausprobiert werden, d.h. die Bälge werden getreten, Register gezogen, Pfeifen mit dem Mund angeblasen und sogar kleine Lieder auf den Tasten gespielt. Außerdem können bekannte Lieder aus dem Musikunterricht mit Orgelbegleitung von allen Schülern gemeinsam gesungen werden .
Für die weiterführenden Schulen bieten sich verschiedene Themen an:

  • Instrumentenkunde
  • Barocke Kompositionsweisen (Kontrapunkt und Fuge)
  • Komponistenportrait (Johann Sebastian Bach)
  • Transkriptionen (Umarbeitung von Orchesterwerken, z.B. Vivaldi-Konzerten, für Orgel)

Nach Absprache können auch andere Komponisten, die für Orgel geschrieben haben ( z.B. Bach-Söhne, Bach-Schüler, Mendelssohn, Brahms), im Mittelpunkt der Ausführungen stehen. Die Erläuterungen werden mit den Lehrern auf das jeweilige Alter der Schüler abgestimmt.

Ihre Ansprechpartner:

Doris Morawietz
Telefon: 0 21 52 / 917-383

Anschrift

Nebenstelle Burgstraße
Burgstraße 19
47906 Kempen

Erreichbarkeit

Montag bis Donnerstag
9.30 bis 13 Uhr