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Rückschnitte

Auch ordentlich geschnittene Hecken, Büsche und Bäume können im Laufe der Jahre so weit in den Gehweg hineinragen, dass sich z.B. zwei Kinderwagen oder Fußgänger auf dem Gehweg nicht mehr begegnen können. In Fällen, in denen es zu Behinderungen bzw. Gefährdungen kommt, schreitet das Tiefbauamt ein.

Nach § 30 Abs. 2 des Straßen- und Wegegesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen sind Grundstückseigentümer*innen verpflichtet, Anpflanzungen so anzulegen und zu unterhalten, dass die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt wird. Das heißt, dass Bäume und Sträucher bzw. Hecken entweder soweit von der öffentlichen Verkehrsfläche anzupflanzen sind, dass sie während der Wachstumsperiode nicht in den öffentlichen Verkehrsraum hineinwachsen oder es sind regelmäßig Pflegeschnitte vorzunehmen, um eine Verkehrsbehinderung zu vermeiden. Dies gilt übrigens auch für in einer Ebene ausgebaute Straßen und Zuwegungen (verkehrsberuhigte Flächen).

Bei Verstößen handelt es sich auch immer um eine Ordnungswidrigkeit nach § 59 Abs. 1 Nr. 10 StrWG NRW. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden.

Die Stadt greift nur dann ein, wenn es sich um Anpflanzungen zwischen einem privaten Grundstück und einer öffentlichen Fläche handelt. Haben Sie Probleme mit einem Pflanzenüberwuchs von Ihrem Nachbargrundstück, müssen Sie das privat regeln – sprechen Sie Ihre Nachbarin oder Ihren Nachbarn am besten direkt an.

Nähere Informationen

Straßen- und Wegegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen
Nachbarrechtsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen

Ihre Ansprechpartner:

Heinrich Maas
Telefon: 0 21 52 / 917-4047

Anschrift

Rathaus
Buttermarkt 1
47906 Kempen

Erreichbarkeit

Montag bis Freitag
8.00 bis 13.00 Uhr
Montag bis Donnerstag
14.00 bis 16.30 Uhr
und nach Vereinbarung