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Neues Gebäude an die Gesamtschule Kempen übergeben

Mitteilung vom 27.09.2021

Vertreter der Beteiligten am Holzmodulbau der Gesamtschule Kempen

Helle Räume, viel Platz und eine moderne Ausstattung – das bietet das neue Gebäude der Gesamtschule Kempen. Auf einer Fläche von etwa 2600 sind unter anderem zwölf Klassenräume, vier Fachräume, ein Lehrerzimmer, ein Selbstlernzentrum und ein Schüleraufenthaltsraum entstanden. Damit hat die Oberstufe der Gesamtschule Kempen, die bereits am Montag in die neuen Räumlichkeiten eingezogen ist, nun optimale Lernbedingungen. Offiziell an den Schulleiter der Gesamtschule, Uwe Hötter, übergeben wurde das Gebäude am Freitag, 24. September 2021, von Bürgermeister Christoph Dellmans, dem Ersten Beigeordneten Bennet Gielen, dem Technischen Beigeordneten Torsten Schröder sowie Vertreter*innen der Verwaltung im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit mit Vertreter*innen der Politik und der angrenzenden Schulen. Ebenfalls vor Ort waren Vertreter*innen des Bauunternehmens S & H Holzmodulbau und des Architekturbüros dreika Planungsgruppe.

Blick in einen naturwissenschaftlichen Fachraum des neuen Gebäudes der Gesamtschule Kempen

Bürgermeister Christoph Dellmans zeigte sich bei der Führung durch die Schule begeistert. „Hier ist in absoluter Rekordzeit ein modernes Gebäude entstanden, dass nicht nur den Ansprüchen an einen modernen Unterricht entspricht, sondern gleichzeitig auch energetisch und nachhaltig gebaut ist.“ Das gesamte Gebäude ist mit energiesparender LED-Beleuchtung ausgestattet sowie mit einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Dachfläche ist, in den Bereichen wo keine Technik für die Belüftungsanlage montiert ist, für die Installation von Photovoltaikmodulen vorbereitet. Die Installation soll durchgeführt werden, sobald die Module verfügbar sind. 

Der Neubau ist als Holzmodulbau in einer enorm kurzen Bauzeit von nur acht Monaten entstanden – trotz Bauboom und Rohstoffknappheit. Lange Zeit sah es auch so aus, also könnte das Gebäude pünktlich zum neuen Schuljahr übergeben werden. Seit Juli hatten sich die Lieferengpässe bei verschiedenen Materialien jedoch so sehr zugespitzt, dass die Übergabe dann erst etwa vier Wochen später erfolgen konnte. „In Anbetracht der aktuellen Situation ist eine so kurze Verzögerung eine wirklich gute Leistung und ein Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Architekt und Bauunternehmen“, erklärt Torsten Schröder, Technischer Beigeordneter der Stadt Kempen.

Bürgermeister Christoph Dellmans in einem Klassenzimmer des neuen Gebäudes

Mit dem Neubau der Gesamtschule Kempen ist der erste Schritt der Schulsanierung gemacht. „Wir haben in den nächsten Jahren viel vor, um die Kempener Schulen auf den neusten Stand zu bringen und unseren Schülerinnen und Schülern ein optimales Lernumfeld zu bieten“, erzählte Bennet Gielen, Erster Beigeordneter der Stadt Kempen und unter anderem zuständig für den Bereich Schule und Schulverwaltung. Uwe Hötter, Schulleiter der Gesamtschule Kempen freut sich über das neue Schulgebäude: „Dieses Gebäude bietet hervorragende Bedingungen für das Lernen der Oberstufe und später dann anderer Jahrgänge. Wir werden es mit unseren lebendigen, tragfähigen, zukunftsorientierten Konzepten füllen.“

 

Zum Hintergrund:

Am 25. Januar 2021 wurde mit den vorbereitenden Arbeiten an der Gründung des neuen Schulgebäudes begonnen. Das dreigeschossige Schulgebäude der Gesamtschule Kempen ist auf einer Grundfläche von 1000 entstanden, die genutzte Fläche beträgt etwa 2600 . Die Gebäudehöhe beträgt etwa zwölf Meter. Das Raumangebot des Neubaus beinhaltet zwölf Klassenräume, zwei Fachräume für Musik und Kunst mit jeweiligen Nebenräume sowie zwei naturwissenschaftliche Fachräume für Chemie und Biologie mit Vorbereitungs- und Sammlungsraum. Darüber hinaus sind neben dem Lehrerzimmer ein Schülerlernzentrum und ein Schüleraufenthaltsraum geplant. Verwaltungs- und Lehrmittelräume, Hausmeister-, Putz- Hausanschluss- und Technikräume Sanitäranlagen, ein behindertengerechter Aufzug sowie zwei Treppenhäuser runden das Raumangebot ab.

Der Baukörper ist im Sinne eines flächen- und energieeffizienten Gebäudes gebaut worden. Äußerlich wird das Gebäude im Wesentlichen durch Anordnung und Ausbildung der Fensteranlage, welche im Zusammenhang mit der jeweiligen Nutzung stehen, gegliedert sowie durch die Farbgestaltung der Fenster akzentuiert. Die äußere Hülle besteht durchgängig aus einer Holzfassade aus witterungsbeständigem Lärchenholz. Im Inneren des Gebäudes ist die Struktur durch die zweihüftige Anordnung der Klassen- und Fachräume mit zentralen Erschließungsfluren und zwei kopfseitigen Treppenhäusern geprägt. Die erdgeschossigen Haupteingänge sind als Portalvorbauten betont. Das gesamte Gebäude ist mit energiesparender LED-Beleuchtung ausgestattet sowie mit einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Dachfläche ist, in den Bereichen wo keine Technik für die Belüftungsanlage montiert ist, für die Installation von Photovoltaikmodulen vorbereitet. Die Installation soll durchgeführt werden, sobald die Module verfügbar sind.

 

 

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