© Rathaus am Buttermarkt © Stadt Kempen / Kirsten Pfennings

Städtische Dächer erhalten drei neue Photovoltaik-Anlagen

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Ein entscheidender Hebel dem Klimawandel entgegenzuwirken, ist die Produktion von erneuerbarem und nachhaltigem Strom. Die Stadt Kempen treibt die eigene Energiewende mit dem Bau von drei weiteren Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) auf städtischen Dächern aktiv voran. Die drei PV-Anlagen entstehen auf der Feuerwache (Heinrich-Horten-Straße 2), der Regenbogenschule (Gebäude C, Eichendorffstraße 12) und dem Rathaus am Bahnhof (Gebäude Mitte, Schorndorfer Straße 18).

Die größte PV-Anlage wird die Feuerwache erhalten, die mit einer installierten Modulleistung von 78,2 Kilowatt Peak (kWp) ausgelegt ist. Hinzu kommt ein Stromspeicher mit einer Größe von 10 Kilowattstunden (kWh). Bei der Regenbogenschule wird eine Anlage mit einer installierten Modulleistung von 37,8 kWp mit einem 5 kWh Speicher errichtet. Auf dem Dach des Rathauses am Bahnhof wird die Anlage eine installierte Modulleistung von 16,2 kWp mit einer Speicherleistung von 15 kWh erreichen. Insgesamt liefern die drei PV-Anlagen somit eine installierte Leistung von mehr als 130 kWp.

Die PV-Anlagen sind nicht nur unter dem Aspekt des Klimaschutzes relevant, sondern sie tragen dazu bei, die Energiekosten deutlich zu senken. Deshalb wurden alle Systeme mittels der Batteriespeicher so ausgelegt, dass ein möglichst hoher Eigenverbrauch des produzierten Stroms sichergestellt werden kann. Dies stellt die kosteneffizienteste Weise dar, eine Solaranlage zu betreiben.

Die gesamten Investitionskosten belaufen sich auf rund 180.000 Euro. Die Maßnahmen werden mit 90 Prozent durch das Land Nordrhein-Westfalen über progres.nrw („Programm für Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen – Programmbereich Klimaschutztechnik“) gefördert. Die Förderung ermöglicht, dass sich die Anlagen innerhalb kürzester Zeit finanziell amortisieren werden.

Die Installationsarbeiten sollen in den kommenden Wochen beginnen, sodass die PV-Anlagen bereits in diesem Jahr die Gebäude mit erneuerbarer Energie versorgen können.

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